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Elisabeth Moch - Between Two Worlds
Ausstellung vom 29.10.2022 - 11.12.2022

Im Umgang mit kunsthandwerklichen Techniken, wie der des Webens, Schnitzens und Stärkens, erschafft Moch skulpturale Bildobjekte und inszeniert Räume, die sowohl an bäuerliches als auch an sakrales Interieur erinnern.

In ihrer Einzelausstellung spielt Elisabeth Moch mit dem mythischen und heilenden Potenzial der Brennnessel. So diente die Brennnessel samt ihren Samen, die sie in Form von Brennnesselgarn in ihren Geweben verwendet, bereits bei Hildegart von Bingen zur Heilung, als Aphrodisiakum und in Märchen als Mittel zur Befreiung vom bösen Schwur.

Lebensmittel wie Maisstärke, Zucker und Wasser dienen zum Stärken ihrer aus Brennnessel- und Flachsgarn selbstgewobenen, archaisch anmutenden Stoffe, wobei die Kompostierfähigkeit ihrer Materialien eine wichtige Rolle spielt.

Elisabeth Moch (*1991 in Idrinskoje, Russland) studierte bis 2020 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und an der China Academy of Art. Sie lebt und arbeitet in Hamburg und Stormarn. Moch wurde 2021 mit dem Hamburger Arbeitsstipendium ausgezeichnet.

Parallel zeigt Verena Schöttmer im Atelierhaus Trittau die Ausstellung If I was a Yeti I would Freeze your heart

 

Informationen zur Ausstellung

Eröffnung:
Samstag, 29. Oktober 

Laufzeit der Ausstellung:
29. Oktober bis 11. Dezember 2022

 

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Installationsansicht "Elisabeth Moch - Between Two Worlds", Foto: Hayo Heye

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Installationsansicht "Elisabeth Moch - Between Two Worlds", Foto: Hayo Heye

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Installationsansicht "Elisabeth Moch - Between Two Worlds", Foto: Hayo Heye

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Installationsansicht "Elisabeth Moch - Between Two Worlds", Foto: Hayo Heye

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Installationsansicht "Elisabeth Moch - Between Two Worlds", Foto: Hayo Heye

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Installationsansicht "Elisabeth Moch - Between Two Worlds", Foto: Hayo Heye